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Das FSME-Virus

Der Erreger der FSME, das FSME-Virus, ist ein umhülltes RNA-Virus aus der Gattung der Flaviviren. Als Vektor dienen diesem Auslöser der gleichnamigen Erkrankung „FSME“ Zecken. Eine Zecke infiziert sich beim Blutsaugen, entwickelt die Krankheit jedoch nicht selbst.

Hauptwirte für das FSME-Virus sind kleine Nagetiere, seltener sind auch größere Tiere betroffen. Wenn Zecken diese Wirtstiere stechen, nehmen sie mit der Blutmahlzeit auch die Erreger auf. Bei der nächsten Blutmahlzeit können sie die Viren dann an andere Tiere oder den Menschen weitergeben (Infektion).1

FSME-Viren Zecken können bei jeder Blutmahlzeit FSME-Viren aufnehmen bzw. abgeben.FSME: Wie schnell erfolgt die Übertragung

Die Übertragung der FSME-Erreger geschieht direkt zu Beginn eines Zeckenstichs, da sich das FSME-Virus im Speichel infizierter Zecken befindet. Ein Infektionsrisiko mit Borrelien besteht dagegen erst nach zwölf Stunden oder länger.2 Oft wird dies verwechselt.

Wichtig: Es schützt nicht vor FSME, Zecken möglichst schnell zu entfernen! FSME-Viren befinden sich im Speichel der Zecke und können direkt zu Beginn des Stichs übertragen werden. 

Das Risiko einer FSME-Infektion kann nicht durch das schnelle Entfernen der Zecke gesenkt werden, auch wenn dies zur Vermeidung anderer Erkrankungen, zum Beispiel Lyme-Borreliose, grundsätzlich empfohlen ist.2

Bei entsprechender Indikation auf FSME-Impfschutz achten

Die FSME-Erkrankung selbst ist ursächlich nicht behandelbar, die beste Präventionsmaßnahme ist laut RKI deshalb der Aufbau eines belastbaren FSME-Impfschutzes.1 
Achtung: Die Impfung schützt nicht gegen die Zecke oder den Zeckenstich, jedoch gegen die Infektion mit dem FSME-Virus und das Risiko zu erkranken.

Mehr Informationen zum FSME-Impfstoff von PfizerLoadingHinweis: Für weitere Informationen zum Impfstoff ist der Doc-Check Login notwendig.FSME-Erreger auf dem Vormarsch

Zecken als potenzielle Überträger der FSME-Viren können bundesweit vorkommen. Die Anzahl von Risiko-Gebieten in denen FSME durch Zecken häufiger als in anderen Regionen übertragen werden kann, steigt kontinuierlich.3

Dabei gilt: Eine Zecke hält sich nicht an Kreisgrenzen. Daher besteht grundsätzlich auch außerhalb der Risikogebiete ein Risiko für die Begegnung mit einer infizierten Zecke. 

Zuletzt kamen im Jahr 2024 zwei weitere Stadt-/Landkreise als Risikogebiete hinzu, in denen gehäuft FSME Infektionen durch Zecken gemeldet wurden.

Verbreitungsgebiete der FSME in Deutschland und Europa

Da sich Zecken, die das FSME-Virus tragen, nicht nur in Wäldern und Wiesen, sondern auch in Parks oder Gärten aufhalten, ist eine vollständige Expositionsvermeidung nicht immer möglich. Die Impfung bietet hier die beste Möglichkeit, einem FSME-Risiko durch den Zeckenstich zu entgehen.

Referenzen:Robert Koch-Institut Epid Bull 2022;16:3-8RKI: Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Zecken, Zeckenstich, Infektion. https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/FSME/Zecken/Zecken.html;jsessionid=F80CF43E56CCD3B48376DA4834110A90.internet051; Stand 29.2.2024.Robert Koch-Institut Epid Bull 2024; 9:3-21
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Die hier zur Verfügung gestellten Informationen richten sich an Fachkreise. 

Informationen für Patient:innen finden Sie unter www.zecken.de.

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