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Invasive Mykosen (Pilzinfektionen) stellen v.a. bei immungeschwächten Patient:innen lebensbedrohliche Komplikationen dar. Sie werden häufig erst sehr spät, oftmals gar nicht diagnostiziert. Das Mortalitätsrisiko ist hoch.2-4 Die Inzidenz invasiver Mykosen steigt insbesondere infolge der zunehmenden Zahl immunsupprimierter und chronisch kranker Patient:innen, (Diabetes mellitus, malignen Erkrankungen und Organtransplantation). Mehr denn je sind innovative Therapiekonzepte gefragt.6, 9, 10
Unter invasiven Mykosen versteht man durch Pilze verursachte Infektionen der inneren Organe und Blutstrominfektionen bis hin zur Sepsis.1 Infektionen durch diese Pilzgruppen betreffen überwiegend immunsupprimierte Patient:innen.2,3 Pilze der Gattung Candida sind die häufigsten Erreger invasiver Mykosen in den lndustrieländern, gefolgt von Schimmelpilzen der Gattung Aspergillus sowie der Ordnung Mucorales.4 Insbesondere Pilzinfektionen durch Vertreter der Ordnung Mucorales haben in den letzten Jahrzehnten verstärkt zugenommen und haben eine besonders schlechte Prognose.2 Die genaue Häufigkeit ist schwer zu erfassen, da invasive Schimmelpilzinfektionen häufig erst sehr spät oder gar nicht diagnostiziert werden und nach Infektionsschutzgesetz nicht meldepflichtig sind.5 Abhängig von Grunderkrankung und therapeutischem Vorgehen kann die Mortalität bis zu 66% betragen.3
Die Quellenangaben finden Sie hier.
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