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Chronische Schmerzen: Zusammenhang zwischen Schmerz und Psyche

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© Maridav - stock.adobe.com

Chronische Schmerzen können als Symptom oder als Folge verschiedener Krankheitsbilder entstehen. Neben körperlichen Ursachen ist laut Expert:innen jedoch der häufigste Ursprung oftmals ein Zusammenspiel aus verschiedenen Faktoren. Dazu zählen langanhaltenden körperliche, psychische und soziale Belastungen – auch als biopsychosozialer Dauerstress bezeichnet.1

Durch die komplexe Wechselwirkung von Körper und Psyche ist es wichtig, bei chronischen Schmerzen die folgenden Faktoren zu beachten: 

  • Chronische Schmerzen können durch eine psychosoziale Belastung verstärkt wahrgenommen werden
  • Durch innere Stressoren, wie beispielweise bei Stress, werden vermehrt Stresshormone ausgeschüttet, welche die Wahrnehmung der Schmerzen intensivieren
  • Die Schmerzen können durch weitere körperliche und psychische Faktoren verändert wahrgenommen werden
  • Dazu zählen z.B. eine falsche Körperhaltung, das Verlangen trotz der Schmerzen im Alltag durchzuhalten, das Ignorieren von Schmerzen und auch das Ignorieren von schmerzverstärkenden Faktoren2

Aus diesem Verhalten kann zudem eine Schmerz-Sensibilisierung erfolgen – Das „Schmerzgedächtnis“, welches von akuten Reizen eingeprägt wird, bleibt bestehen, selbst wenn die ursprünglichen Ursachen der Schmerzen bereits behandelt sind.3

Diese verschiedenen Arten von Stressoren sind daher wichtig zu beachten, da anderenfalls die anhaltenden Schmerzen zu erhöhter Schlaflosigkeit, Erschöpfung und schließlich depressiver Verstimmung führen können und damit auch die psychische Gesundheit beeinträchtigt werden könnte. Zudem könnten sich diese Faktoren ebenfalls negativ auf die bereits bestehenden Schmerzen auswirken und die Schmerzen verstärken.4

Eine ganzheitliche Schmerzbehandlung berücksichtigt neben möglichen biologischen Ursachen des chronischen Schmerzes auch psychologischen sowie soziale Faktoren. Ziel ist es dabei, die Schmerzen der Patient:innen zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.5 Als Behandlungsoption für chronische Schmerzen bzw. das chronische Schmerzsyndrom ist daher eine multimodale Schmerztherapie6 empfehlenswert. Bei einem solchen Therapieansatz kann die Behandlung individuell auf die Patient:innen abgestimmt werden und eine Kombination aus der Verabreichung von Schmerzmitteln, physischer Behandlung und psychologischer Unterstützung erfolgen.6

Quellen:Schmerz und Psyche (schmerzgesellschaft.de)https://www.schmerzgesellschaft.de/topnavi/patienteninformationen/psychologische-schmerzbehandlung/kognitive-verhaltenstherapiehttps://www.schmerzgesellschaft.de/patienteninformationen/herausforderung-schmerz/chronische-schmerzenhttps://www.schmerzgesellschaft.de/topnavi/patienteninformationen/psychologische-schmerzbehandlung/kognitive-verhaltenstherapieDeutsche Schmerzgesellschaft. Interdisziplinär-multimodale Schmerztherapie. www.schmerzgesellschaft.de/topnavi/patienteninformationen/netzwerke-der-versorgung/interdisziplinaer-multimodale-schmerztherapiehttps://www.msdmanuals.com/en-gb/professional/neurologic-disorders/pain/chronic-pain
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